Krebsselbsthilfe - Gruppe

 

Krebsnachsorge Beratung

des BRK Kreisverband

Rhön-Grabfeld


Die Diagnose Krebs zeiht einem den Boden unter den Füßen weg und belastet Betroffene und Angehörige gleichermaßen.

Seelische Probleme können zumindest vorübergehend die Folge sein.

In den ersten Wochen der Diagnose werden Patienten regelrecht überfahren von der schnellen Abfolge diverser Diagnoseverfahren und anschließender Therapien,

Überschwemmt von einer wahren Flut an Informationen, haben die Patienten oft erst nach der Rückkehr nach Hause Zeit zum Atemholen und Nachdenken.

Allein mit der Angst und den Sorgen um sich selbst und um seine Angehörigen, muss nun jeder Patient selbst seinen Weg finden, mit der Situation umzugehen. Manche ziehen sich zurück, wollen niemanden sehen, mit niemanden sprechen. Die meisten aber würden sich gern aussprechen, suchen Rat und Unterstützung, Aufmunterung und Trost. Aber wer ist der richtige Gesprächspartner?

Austausch wirkt befreiend.

Gerade gegenüber Angehörigen, aber auch gegenüber Freunden haben Krebspatienten oft Mühe, ehrlich ihre Gedanken und Gefühle zu äußern, Verzweiflung und Schwäche einzugestehen. Manche Themen sind ihnen auch einfach peinlich. Beispielweise wenn es um therapiebedingte Inkontinenz, Impotenz oder Ähnliches geht.

Heir kann der Austausch mit Menschen, die ebenfalls an Krebs erkrankt sind, befreiend wirken. Zu sehen, dass andere Patienten oft ähnliche Erfahrungen machen und die eigenen Ängste und Sorgen teilen, zeigt: Ich bin nicht allein, meine Gedanken und Gefühle sind ganz normal.

Außenstehende können das alles nicht nachvollziehen, so dass Menschen die Krebs haben, sich oft allein gelassen fühlen.

Wegweisend ist ein Satz des römischen Philosophen Seneca vor mehr als 2000 Jahren: "Wei lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; dass ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab".

Die psychosoziale Krebsnachsorge des Bayerischen Roten Kreuz ist eine Gruppe, die Tumorpatienten mit Ihren Erfahrungen über die Erkrankung hinweg helfen möchte,

Wir möchten Ihnen helfen, damit Sie dieses besser verarbeiten können und langsam wieder neuen Lebensmut fassen!

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